Digitaler Arbeitsplatz

Webinaraufzeichnung Februar 2026: Die Highlights von Google Workspace & Gemini

Kevin Heeb
 •
Veröffentlicht am
13. Februar 2026
Webinaraufzeichnung Februar 2026: Die Highlights von Google Workspace & Gemini

In unserem Webinar im Februar 2026 werfen wir einen Blick auf die spannendsten Neuerungen in Google Workspace und Gemini.

Nahtlose Kommunikation mit Google Meet und Chat

Google hat seine Kommunikationstools massiv aufgewertet, um Sprachbarrieren und Datensilos abzubauen. Ein herausragendes Feature in Google Meet ist die neue Audio-Live-Übersetzung. Während früher lediglich Untertitel übersetzt wurden, kann Google Meet nun gesprochene Sprache mit minimaler Verzögerung direkt als übersetztes Audio wiedergeben.

Administratoren haben zudem die Möglichkeit, Meetings von Gemini transkribieren zu lassen. Das erleichtert die Nachbereitung enorm, da man die KI im Anschluss gezielt zum Inhalt des Meetings befragen kann. Auch Google Chat erhält Funktionen, die den Arbeitsalltag effizienter gestalten.

Ähnlich wie man es von privaten Messengern wie WhatsApp kennt, lassen sich Nachrichten nun einfach an andere Spaces oder Personen weiterleiten. Besonders praktisch ist die Integration von E-Mails: Nachrichten können direkt aus dem Posteingang in einen Chat weitergeleitet werden, um dort im Team besprochen zu werden, ohne dass der Kontext durch Copy-Paste verloren geht. Dank der neuen RSS-Feed-App werden Neuigkeiten oder Statusmeldungen von Systemen direkt in den Chat gepostet.

Intelligente Verwaltung mit Forms und Drive

Google Forms bietet nun endlich die Möglichkeit, Zeitlimits zu setzen. Sie können definieren, wann der Anmeldeschluss ist und keine  Antworten mehr akzeptiert werden. Zudem hilft die Funktion „Help me create“ nun auch auf Deutsch dabei, komplexe Formulare allein durch Textbefehle erstellen zu lassen.

Ein kleines, aber feines Update gibt es für Google Drive: Passwortgeschützte Excel-Dateien können nun direkt in der Vorschau geöffnet werden, ohne dass der Schutz verloren geht oder die Datei heruntergeladen werden muss.

Das Herzstück: Automatisierung mit Google Workspace Studio

Die wohl grösste Neuerung ist das Google Workspace Studio. Es handelt sich um eine No-Code-Plattform, die es Mitarbeitenden ermöglicht, eigene Automatisierungs-Workflows zu erstellen. Der Fokus liegt hier auf dem Einsatz von KI-Agenten. 

Beispiel eines Spesenprozess: Ein Mitarbeiter sendet einen Beleg per E-Mail. Ein spezialisierter „Extract-Agent“ liest automatisch relevante Daten wie Betrag und Mehrwertsteuer aus, trägt diese strukturiert in ein Google Sheet ein und benachrichtigt den Mitarbeiter anschliessend per Chat.

Der Vorteil dieses Systems liegt in der Spezialisierung. Während ein allgemeiner Agent wie “Ask Gemini” gut für offene Fragen ist, arbeiten spezialisierte Agenten wie der „Extract-Agent“ präziser mit strukturierten Daten. Unternehmen können so komplexe Abläufe automatisieren, ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen.

Gemini und NotebookLM: Bessere Modelle und Quellen

In der Gemini App sind nun die Modelle Gemini 3.0 und Flash integriert, was für schnellere und akkuratere Antworten sorgt. Besonders interessant ist die Weiterentwicklung von NotebookLM. Das Tool kann nun direkt in der Gemini App als „Grounding“-Quelle genutzt werden. 

Das bedeutet, dass Gemini seine Antworten auf den Dokumenten und Notizen aufbaut, die in NotebookLM hinterlegt werden können. Zudem kann NotebookLM unstrukturierte Daten, wie etwa Video-Transkripte, auf Knopfdruck in saubere, strukturierte Tabellen umwandeln.

Kreativität auf Knopfdruck: Google Vids (Flow)

Es ermöglicht die Erstellung von Videos rein aus Text-Prompts oder statischen Bildern. Beispielsweise kann aus dem Foto eines Hundes und einem kurzen Textbefehl ein dynamisches Zeitraffer-Video generiert werden. Es eignet sich hervorragend für schnelle Storyboards oder interne Visualisierungen.

Fazit zu den Highlights von Google Workspace & Gemini

Am besten sehen Sie sich die Webinaraufzeichnung direkt an. Die Updates vom Februar 2026 zeigen deutlich, wohin die Reise geht: Weg von isolierten KI-Anwendungen hin zu integrierten, autonomen Workflows. 

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